Montag, 27. November 2006
DUD News 25.11.2006 Allans Beach und Brighton
In gleich zwei Berichten kommen nun endlich mal wieder einige neue Bilder und Eindrücke. Alle spielen sich um oder in Dunedin ab, da wir nur kurze Ausflüge gemacht haben.

Nachdem wir am Sonnabend einiges in der Stadt erledigt hatten fuhren wir zum Allans Beach auf der Otago Halbinsel. Dort trafen wir auf einige der ersten Touristen. Nun kann man den Strand mit 8 Leuten nicht gerade als voll bezeichnen, doch für die Strände im Süden ist dies ein ungewohnter Anblick.


Strandzugang mit Lupinen


Sandsturm

Den Frühling hat sich auch ein deutsches Touristenpärchen anders vorgestellt, das am Strand nach Seelöwen Ausschau hielt. Die beiden Hannoveraner kauften sich bei Ankunft in Aukcland erstmal eine Winterjacke. Dunedins Frühling ist unbeständig: Regen, Sonne, Hagel, Wind aus Nord, Süd, mal etwas West, dazu einige Schneewarnungen … und das alles für die nächsten dreizig Minuten. Seelöwen gab es am Allans Beach an diesem Tag nicht. Wir schickten sie zur Sandfly Bay. Dort liegen eigentlich immer welche in den Dünen. Auf dem Rückweg griffen wir noch einen Franzosen auf, der die sechs Kilometer von Portobello bis zum Strand gelaufen war.


Hoppers Inlet



Am Abend fuhren wir zum Sonnenuntergang nach Brighton an den Strand – besser gesagt auf den Parkplatz mit Blick auf den Pazifik. Wir hatten uns Abendbrot und einen Wein mitgenommen.


Sandgestrahlt


Sonnenuntergang in Brighton


Ulrike


Brighton

Ich fotografierte auch noch einige Wellenreiter. Sie waren natürlich sehr scharf auf die Bilder. Etwas schüchtern kam einer der Jungs zu mir. Wir kamen ins Gespräch und ich versprach ihm, die Bilder zu schicken.







Da ich nicht viele Bilder gemacht hatte bot ich ihm an, daß ich gern mehr Fotos machen kann, wenn die Bedingungen gut sind. Im Gegenzug will er mir die besten Surfspots DUDs zeigen. Bin schon sehr gespannt!

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DUD News 17.11.2006 Designer Wochenende
Dunedin ist nicht gerade eine Metropole. Und da sich die Menschen in DUD manchmal wie am Ende der Welt vorkommen – was sie ja eigentlich auch sind – organisieren einige von ihnen Veranstaltungen, um für wenige Stunden diesem Gefühl entfliehen zu können. Dabei scheinen die große Abgeschiedenheit vor allem die von Übersee Zugezogenen zu empfinden. Nur so läßt sich erklären, daß gerade ein deutsches Ehepaar sich genötigt sah, ein Designwochenende (www.designerssaturday.co.nz) für DUD zu kreieren. Praktisch sah das so aus: ausgewählte Einzelhändler öffneten Freitagabend ihre Tore um ihre „Designerstücke“ bei Wein und Leckerein anzupreisen. Und so tobte man von einem Laden zum anderen.


Persönliches Verkaufsgespräch


Schmackhafte Verkaufsargumente




Auf dem Weg zum nächsten Laden

Man traf auf einen schwulen Franzosen, der seiner Liebe nach DUD gefolgt ist und nun Sanitär- und Küchenbedarf verkauft, auf einen Möbelhändler aus Großbritanien der schier an der schottischen Einkaufsmentalität der Dunediner verzweifelt und auf ein Hifi-besessenes Pärchen, daß ihre Wohnung zu einem Verkaufsraum umgestaltet hatte. Am Sonnabend ging die Veranstaltung weiter mit einer Ausstellung im Otago Museum zu Architektur sowie Graphik- und Produktdesign. Den krönenden Abschluß bildete eine Modenschau im „Versagestyle“ in einem Hinterhofclub, auf der Mode der Studenten des Studiengangs für Modedesign an der Otago Universität gezeigt wurde. Da man immer wieder auf die gleichen Leute traf, wollte das Gefühl am Ende der Welt zu sein nicht wirklich schwinden. Vielmehr hatte man mehr das Gefühl von familärer Geborgenheit.


Club im Hinterhof


Modenschau



Nach der Modenschau zeigte uns Andrea noch DUDs Nachtleben. Wir beendeten den Abend gegen 3.00 Uhr in einer tollen Tabasbar. Es war ein schönes und lustiges Wochenende.


Tabasbar PEQUENO

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