Montag, 18. September 2006
BULA – Eine Woche Fidschi
waterpix23:52h
Vor allem Ulrike wünschte sich nach zwei Wintern in Folge Strand, Sonne und Wärme. Erfüllungsort dieses Wunsches war die Fidschiinsel Mana.

Auf der Fähre von Nadi nach Mana Island

Eigentlich wollten wir bereits während unseres einwöchigen Aufenthalts in Fidschi über unsere Urlaubserlebnisse berichten, doch der Preis für die Internetnutzung war unverschämt hoch. Zudem suggeriert das Wort „Erlebnisse“ eine Aneinanderreihung von unglaublichen Ereignissen, was jedoch bei einem von Baden, Schnorcheln und Sonnen geprägten Tagesablauf eher übertrieben klingt. Wahre aufreibende Erlebnisse ließen die Temperaturen ehe nicht zu, dafür aber Entspannung pur. Die entspannende Wirkung wurde noch durch eine erhebliche Reduktion des für die Verständigung notwendigen Vokabulars gesteigert: Bula hier und Bula da. Wir waren auf der Insel namens Mana. Man kann sie in gut 2½ h umrunden. In den Korallenriffen tummeln sich unzählige Fische und Japaner, das Wasser ist warm und die Sonne gnadenlos. Die angeblich von dem Ozonloch so verschreckten Aussies und Kiwis sind rot wie frisch gekochte Krebse und die Japaner grinsen mit ihren zu einem Viktoryzeichen erhobenen Fingern und türkisfarbenen Wasser im Hintergrund in eine selbstauslösende Kamera. Ach die Welt ist doch so einfach!

Von unserem Balkon konnten wir direkt auf die Lagune sehen, weil unsere Bure nur 30 Meter vom Strand entfernt lag.

Am Strand war es eigentlich immer leer, da die Mehrzahl der Touristen das Animations- und Bespaßungsprogramm vorzog.



Strandaktivitäten
Fiji – the Republic of Islands … klingt nicht nur nach viel Wasser sondern auch nach reichlich Fisch! Einen solchen suchten wir auf unserem Teller jedoch vergeblich. Die Küche war „international“! Selbst in dem „Fine Dining Restaurant“ des Mana Island Resort bekamen wir möglicherweise zwar frischen, aber verdammt schlecht zubereiteten Fisch. Die Qualität eines am Vortag in dem gleichen Restaurant zu uns genommenen Kaffees hätte uns Warnung genug sein müssen.

Aber am Strand und im Wasser vergisst man schnell die unschönen Eindrücke, auch wenn ich gern richtig Surfen gegangen wäre, was mit dem gebotenen Material aber einem Selbstmordversuch glich: die aus dem Segel ragenden Latten trachten mir nach meinem Augenlicht, während ich das völlig ungetrimmte Rigg über die blanken Gabelbaumholme zu bändigen versuchte. Halt fand ich gelegentlich am äußersten Rand der Gabel, wo noch ein paar Belagfetzen überlebt hatten.
Leider hatten wir auch einen Tag nicht so schönes Wetter.


Unser Eindruck von Fidschi und insbesondere vom Mana Island Resort: eine Woche zum Relaxen reichen und die Erkenntnis, das Pauschalreisen nicht unser „Ding“ sind! Ein Trip von Deutschland nach Fiji? Sofern man auf die Korallenriffe verzichten kann reine Geldverschwendung.

Die Fluggesellschaft Air Pacific sollte auch der Geizigste meiden: Verspätung ist garantiert, Kulanz und Hilfe bei den daraus resultierenden Problemen leider auch. Auf dem Hinflug hatten wir drei und auf dem Rückflug vier Stunden Verspätung. Die Verspätung stellte sich jedoch als Glücksfall heraus, denn man wollte mich nicht aus dem Südseeparadies entlassen…zudem stellt sich die Frage, wie ein solches Paradies hinter dicken Gefängnismauern aussieht. Man wollte mein Rückflugticket nach Deutschland sehen, welches jedoch trocken und sicher in Dunedin lag. Es ist schön eine liebe Familie in Neuseeland zu wissen, die einem in jeglicher Situation hilft. Während ich meine Bräune innerhalb von wenigen Stunden schwinden sah, faxten sie das meine Freiheit verheißende Ticket nach Nadi. Dafür hatte Ulrike dann Probleme bei der Einreise in Neuseeland: sie war nicht elektronisch registriert, praktisch nie vor Ort gewesen: Who is this person? Das Immigrationsbüro konnte das Problem dann aber auch innerhalb von dreißig Minuten lösen…der Anschlussflug war ehe schon weg. Ein Flug für den nächsten Morgen wurde gekauft und ein Zimmer in einem sehr netten Motel in der Nähe vom Flughafen gemietet. Wir sind gespannt, wie sich Air Pacific verhalten wird. Kurz entschlossen nahmen wir uns um 20.30 noch ein Taxi und fuhren an den Hafen von Auckland. Eine schöne und übersichtliche Stadt.

Wir aßen endlich frischen Fisch. Die Sushis als Vorspeise waren unglaublich: der Thunfisch zerging wie Butter auf der Zunge. Ich habe noch nie so gute Sushis gegessen! Ulrike hatte eine Kiwi-Spezialität namens Whitebait: gut 5 cm lange frittierte Fische. Interessant, aber mit den Sushis konnten sie nicht mithalten.

Auffällig in Auckland sind die vielen aufgemotzten Autos: riesige Heckspoiler, Chromfelgen, dicke Auspuffrohre, getunte Motoren. Ein unglaubliches rumgepose auf den nächtlichen Straßen. In Neuseeland kann man mit 16 Jahren den Führerschein machen!

Über den Alpen Neuseelands
Am Sonntag kamen wir schließlich um 9.15 wieder in Dunedin an, wo wir vom Flughafen abgeholt und zu Hause mit einem Frühstück von unserer Neuseelandfamilie begrüßt wurden. Es ist einfach nur schön in DUD!

Auf der Fähre von Nadi nach Mana Island
Eigentlich wollten wir bereits während unseres einwöchigen Aufenthalts in Fidschi über unsere Urlaubserlebnisse berichten, doch der Preis für die Internetnutzung war unverschämt hoch. Zudem suggeriert das Wort „Erlebnisse“ eine Aneinanderreihung von unglaublichen Ereignissen, was jedoch bei einem von Baden, Schnorcheln und Sonnen geprägten Tagesablauf eher übertrieben klingt. Wahre aufreibende Erlebnisse ließen die Temperaturen ehe nicht zu, dafür aber Entspannung pur. Die entspannende Wirkung wurde noch durch eine erhebliche Reduktion des für die Verständigung notwendigen Vokabulars gesteigert: Bula hier und Bula da. Wir waren auf der Insel namens Mana. Man kann sie in gut 2½ h umrunden. In den Korallenriffen tummeln sich unzählige Fische und Japaner, das Wasser ist warm und die Sonne gnadenlos. Die angeblich von dem Ozonloch so verschreckten Aussies und Kiwis sind rot wie frisch gekochte Krebse und die Japaner grinsen mit ihren zu einem Viktoryzeichen erhobenen Fingern und türkisfarbenen Wasser im Hintergrund in eine selbstauslösende Kamera. Ach die Welt ist doch so einfach!

Von unserem Balkon konnten wir direkt auf die Lagune sehen, weil unsere Bure nur 30 Meter vom Strand entfernt lag.

Am Strand war es eigentlich immer leer, da die Mehrzahl der Touristen das Animations- und Bespaßungsprogramm vorzog.



Strandaktivitäten
Fiji – the Republic of Islands … klingt nicht nur nach viel Wasser sondern auch nach reichlich Fisch! Einen solchen suchten wir auf unserem Teller jedoch vergeblich. Die Küche war „international“! Selbst in dem „Fine Dining Restaurant“ des Mana Island Resort bekamen wir möglicherweise zwar frischen, aber verdammt schlecht zubereiteten Fisch. Die Qualität eines am Vortag in dem gleichen Restaurant zu uns genommenen Kaffees hätte uns Warnung genug sein müssen.

Aber am Strand und im Wasser vergisst man schnell die unschönen Eindrücke, auch wenn ich gern richtig Surfen gegangen wäre, was mit dem gebotenen Material aber einem Selbstmordversuch glich: die aus dem Segel ragenden Latten trachten mir nach meinem Augenlicht, während ich das völlig ungetrimmte Rigg über die blanken Gabelbaumholme zu bändigen versuchte. Halt fand ich gelegentlich am äußersten Rand der Gabel, wo noch ein paar Belagfetzen überlebt hatten.
Leider hatten wir auch einen Tag nicht so schönes Wetter.


Unser Eindruck von Fidschi und insbesondere vom Mana Island Resort: eine Woche zum Relaxen reichen und die Erkenntnis, das Pauschalreisen nicht unser „Ding“ sind! Ein Trip von Deutschland nach Fiji? Sofern man auf die Korallenriffe verzichten kann reine Geldverschwendung.

Die Fluggesellschaft Air Pacific sollte auch der Geizigste meiden: Verspätung ist garantiert, Kulanz und Hilfe bei den daraus resultierenden Problemen leider auch. Auf dem Hinflug hatten wir drei und auf dem Rückflug vier Stunden Verspätung. Die Verspätung stellte sich jedoch als Glücksfall heraus, denn man wollte mich nicht aus dem Südseeparadies entlassen…zudem stellt sich die Frage, wie ein solches Paradies hinter dicken Gefängnismauern aussieht. Man wollte mein Rückflugticket nach Deutschland sehen, welches jedoch trocken und sicher in Dunedin lag. Es ist schön eine liebe Familie in Neuseeland zu wissen, die einem in jeglicher Situation hilft. Während ich meine Bräune innerhalb von wenigen Stunden schwinden sah, faxten sie das meine Freiheit verheißende Ticket nach Nadi. Dafür hatte Ulrike dann Probleme bei der Einreise in Neuseeland: sie war nicht elektronisch registriert, praktisch nie vor Ort gewesen: Who is this person? Das Immigrationsbüro konnte das Problem dann aber auch innerhalb von dreißig Minuten lösen…der Anschlussflug war ehe schon weg. Ein Flug für den nächsten Morgen wurde gekauft und ein Zimmer in einem sehr netten Motel in der Nähe vom Flughafen gemietet. Wir sind gespannt, wie sich Air Pacific verhalten wird. Kurz entschlossen nahmen wir uns um 20.30 noch ein Taxi und fuhren an den Hafen von Auckland. Eine schöne und übersichtliche Stadt.

Wir aßen endlich frischen Fisch. Die Sushis als Vorspeise waren unglaublich: der Thunfisch zerging wie Butter auf der Zunge. Ich habe noch nie so gute Sushis gegessen! Ulrike hatte eine Kiwi-Spezialität namens Whitebait: gut 5 cm lange frittierte Fische. Interessant, aber mit den Sushis konnten sie nicht mithalten.

Auffällig in Auckland sind die vielen aufgemotzten Autos: riesige Heckspoiler, Chromfelgen, dicke Auspuffrohre, getunte Motoren. Ein unglaubliches rumgepose auf den nächtlichen Straßen. In Neuseeland kann man mit 16 Jahren den Führerschein machen!

Über den Alpen Neuseelands
Am Sonntag kamen wir schließlich um 9.15 wieder in Dunedin an, wo wir vom Flughafen abgeholt und zu Hause mit einem Frühstück von unserer Neuseelandfamilie begrüßt wurden. Es ist einfach nur schön in DUD!
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