Dienstag, 13. Februar 2007
Fjordland 13.02.2007
waterpix05:00h
Am Wochenende fuhren wir nach Te Anau, um gemeinsam mit Steve und Ulrikes Eltern meinen Geburtstag zu feiern. Wir starteten nach der Arbeit in DUD und nach gut drei Stunden entspannter Fahrt kamen wir bei Steve an. Der nächste Tag wurde geplant. Wir beschlossen, eine kleine Wanderung zu machen, da Steve am Nachmittag seine im April stattfindende Hochzeit vorbereiten muß. Uns war dies gerade Recht, denn wir erwarteten Ulrikes Eltern gegen Nachmittag in Te Anau. Nachdem wir Proviant für die ca. vier Stunden dauernde Tour gepackt hatten, ging es los Richtung Milford Sound. Die morgens noch tief hängenden Wolken wurden durch den Südwind verscheucht und so schien die Sonne das gesamte Wochenende. Nach gut einer Stunde waren wir am Ausgangspunkt der Wanderung, Gertrude Valley angelangt und über Stock und Stein ging es zum Barrier Knob (1829m).


Zu Trinken gab es genug
Steve und ich beschlossen ein Bad zu nehmen. Der noch teilweise an dem Bergsee (Black Lake) liegende Schnee wies darauf hin, daß es frisch werden könnte. Doch das türkisfarbene Wasser lockte uns unaufhörlich und so sprangen wir hinein. Es war wirklich sehr erfrischend.

Diskussion: Baden oder nicht!?

Kitschige Badestelle
Nach insgesamt anderthalb Stunden kamen wir am Lookout an. Vor uns lag Fjordland.

Wir dachten, daß es nach unserem kleinen Picknick nun zurück gehen sollte, doch Steves Augen wanderten beharrlich entlang höherer Gipfel. Er wollte höher, er wollte den Barrier Knob besteigen. Der Gipfel des Barrier Knob war voller Schnee. Er sagte, man braucht gut anderthalb Stunden bis zur Spitze. Wir waren etwas unschlüssig, doch Steve überredete uns. Der Anstieg zuvor war im Vergleich zu dem was kam „Kindergarten“. Wir erreichten die ersten Schneeflächen. Steve zeigte uns, wie man sich richtig auf einem Schneeabhang verhält. Er ist sehr erfahren und so fiel uns es leicht, ihm zu vertrauen. Den Barrier Knob hat er bereits mehrmals bestiegen.

Ulrike läßt sich die Route erklären

Unverzichtbar: Reichlich Sonnencreme

Steiler Aufstieg
Es wurde steiler und der Schnee vereister. Steve schlug Stufen in den Schnee. Diese waren wirklich notwendig und dienten nicht als Beweis der „Unverzichtbarkeit“ eines Bergeführers, wie wir es im Tongariro Nationalpark gesehen haben.



Der Aufstieg war geschafft … der Blick atemberaubend. Es ist der perfekte Ort um abzuschalten … alles was einen bewegt zu vergessen. Doch vor dem Abstieg graute mir schon, denn höhentauglich bin ich nur bedingt.




Blick Richtung Lake Adelaide
Es ging zurück. Der Schnee lag vor uns. Steve erklärte nochmals, wie man sich verhält, wenn man den Halt verliert und Richtung Tal rauscht. Er schlug tiefe Stufen und es ging langsam hinunter. Während Ulrike total entspannt war, hatte ich mit meiner Höhenangst zu kämpfen. Die steilste Passage war geschafft. Nun schlug Steve vor, daß man wie auf Ski runterfahren könnte. Er machte es vor. Ulrike versuchte es auch, doch sie hat kaum Erfahrungen im Skifahren und so fiel sie. Auf dem Rücken begann die Talfahrt. Ulrikes Versuche sich auf den Bauch zu drehen, um beherzt in den Schnee greifen zu können, mißlangen. Steve war bereits am Ende der Schneefläche angekommen und flitzte hin und her, um Ulrike aufzuhalten. Doch Ulrike schaffte es schließlich selbst. Ihre rechte Hand war vom harten Schnee aufgescheuert, ihre Fingernägel feingeschliffen. Sie hatte ein gutes Stück geschafft, während ich noch oben stand. Meine Skikenntnisse reichten, und so fuhr ich auf meinen Schuhen den Abhang hinunter. Auch ich fiel, doch ich konnte mich sofort drehen und somit stoppen. Ein unglaubliches Erlebnis, das wir Steve und seiner Rastlosigkeit verdanken.
Nach sieben Stunden waren wir schließlich wieder am Ausgangspunkt der Wanderung. Steve und ich nahmen ein abschließendes Bad und gegen 19.30 kamen wir wieder in Te Anau an, wo Ulrikes Eltern schon warteten.


Bestnoten
Am nächsten Morgen fuhren wir zum Milford Sound. Eine entspannte Bootstour stand mit Ulrikes Eltern an und so feierten wir meinen Geburtstag auf einem Schiff.

Am Wegesrand: ein Kea, er zerlegt alles.
Gut zweieinhalb Stunden dauerte die Tour in dem Fjord. Die Bilder sprechen für sich.





Um nicht 28,-NZ$ für ein wirklich mageres Lunch-Paket an Board ausgeben zu müssen, hatten wir uns ein eigenes geschnürt.
Am Nachmittag waren wir bei Freunden und ein richtiger Geburtstagskuchen und bester Café erwartete uns! Auch Steve überraschte mich mit einem Kuchen. Sein erster Versuch, bei dem er zudem die Rezeptanweisungen ignorierte, da er einige Schritte als überflüssig ansah. Wozu drei Kuchenschichten!? Ein Boden, eine Füllung und ein Dach!? Nein, Steve mischte alles zusammen und er erhielt einen wirklich leckeren Monstercockie.
Danach spazierten wir entlang des Lake Te Anau, an dem ein Kamerateam auf Neuigkeiten über den von Australien aus gestarteten und seit einigen Tagen vor der neuseeländischen Küste vermißten fünfundzwanzigjährigen Kajakfahrers wartete.
Im Vogelpark von Te Anau sahen wir den Takahe, von denen nur noch wenige in freier Wildbahn leben. Danach ging es zurück zu Steve. Er hatte vor der Kaffeerunde bereits zwei Hähnchen in die Röhre geschoben. Es gab somit ein üppiges Abendbrot in großer Runde. Als Abschluß wurde der leckere Schokokuchen aus DUD angeschnitten, der eigentlich ein „getunter Kalter Hund“ war. Eine wirkliche Überraschung, denn zu Kinderzeiten war Kalter Hund ein Muß. Das Rezept ist einfach: eine Schicht Kekse, eine Schicht Schokolade, eine Schicht Kekse, eine Schicht Schokolade, … und am besten bis unter die Decke.
Am Montag fuhren wir zurück nach DUD, wo mich noch mehr Kuchen und Schokolade erwartete. Einige Fotos zu der beschriebenen Freßorgie gibt es nächste Woche!


Zu Trinken gab es genug
Steve und ich beschlossen ein Bad zu nehmen. Der noch teilweise an dem Bergsee (Black Lake) liegende Schnee wies darauf hin, daß es frisch werden könnte. Doch das türkisfarbene Wasser lockte uns unaufhörlich und so sprangen wir hinein. Es war wirklich sehr erfrischend.

Diskussion: Baden oder nicht!?

Kitschige Badestelle
Nach insgesamt anderthalb Stunden kamen wir am Lookout an. Vor uns lag Fjordland.

Wir dachten, daß es nach unserem kleinen Picknick nun zurück gehen sollte, doch Steves Augen wanderten beharrlich entlang höherer Gipfel. Er wollte höher, er wollte den Barrier Knob besteigen. Der Gipfel des Barrier Knob war voller Schnee. Er sagte, man braucht gut anderthalb Stunden bis zur Spitze. Wir waren etwas unschlüssig, doch Steve überredete uns. Der Anstieg zuvor war im Vergleich zu dem was kam „Kindergarten“. Wir erreichten die ersten Schneeflächen. Steve zeigte uns, wie man sich richtig auf einem Schneeabhang verhält. Er ist sehr erfahren und so fiel uns es leicht, ihm zu vertrauen. Den Barrier Knob hat er bereits mehrmals bestiegen.

Ulrike läßt sich die Route erklären

Unverzichtbar: Reichlich Sonnencreme

Steiler Aufstieg
Es wurde steiler und der Schnee vereister. Steve schlug Stufen in den Schnee. Diese waren wirklich notwendig und dienten nicht als Beweis der „Unverzichtbarkeit“ eines Bergeführers, wie wir es im Tongariro Nationalpark gesehen haben.



Der Aufstieg war geschafft … der Blick atemberaubend. Es ist der perfekte Ort um abzuschalten … alles was einen bewegt zu vergessen. Doch vor dem Abstieg graute mir schon, denn höhentauglich bin ich nur bedingt.




Blick Richtung Lake Adelaide
Es ging zurück. Der Schnee lag vor uns. Steve erklärte nochmals, wie man sich verhält, wenn man den Halt verliert und Richtung Tal rauscht. Er schlug tiefe Stufen und es ging langsam hinunter. Während Ulrike total entspannt war, hatte ich mit meiner Höhenangst zu kämpfen. Die steilste Passage war geschafft. Nun schlug Steve vor, daß man wie auf Ski runterfahren könnte. Er machte es vor. Ulrike versuchte es auch, doch sie hat kaum Erfahrungen im Skifahren und so fiel sie. Auf dem Rücken begann die Talfahrt. Ulrikes Versuche sich auf den Bauch zu drehen, um beherzt in den Schnee greifen zu können, mißlangen. Steve war bereits am Ende der Schneefläche angekommen und flitzte hin und her, um Ulrike aufzuhalten. Doch Ulrike schaffte es schließlich selbst. Ihre rechte Hand war vom harten Schnee aufgescheuert, ihre Fingernägel feingeschliffen. Sie hatte ein gutes Stück geschafft, während ich noch oben stand. Meine Skikenntnisse reichten, und so fuhr ich auf meinen Schuhen den Abhang hinunter. Auch ich fiel, doch ich konnte mich sofort drehen und somit stoppen. Ein unglaubliches Erlebnis, das wir Steve und seiner Rastlosigkeit verdanken.
Nach sieben Stunden waren wir schließlich wieder am Ausgangspunkt der Wanderung. Steve und ich nahmen ein abschließendes Bad und gegen 19.30 kamen wir wieder in Te Anau an, wo Ulrikes Eltern schon warteten.


Bestnoten
Am nächsten Morgen fuhren wir zum Milford Sound. Eine entspannte Bootstour stand mit Ulrikes Eltern an und so feierten wir meinen Geburtstag auf einem Schiff.

Am Wegesrand: ein Kea, er zerlegt alles.
Gut zweieinhalb Stunden dauerte die Tour in dem Fjord. Die Bilder sprechen für sich.





Um nicht 28,-NZ$ für ein wirklich mageres Lunch-Paket an Board ausgeben zu müssen, hatten wir uns ein eigenes geschnürt.
Am Nachmittag waren wir bei Freunden und ein richtiger Geburtstagskuchen und bester Café erwartete uns! Auch Steve überraschte mich mit einem Kuchen. Sein erster Versuch, bei dem er zudem die Rezeptanweisungen ignorierte, da er einige Schritte als überflüssig ansah. Wozu drei Kuchenschichten!? Ein Boden, eine Füllung und ein Dach!? Nein, Steve mischte alles zusammen und er erhielt einen wirklich leckeren Monstercockie.
Danach spazierten wir entlang des Lake Te Anau, an dem ein Kamerateam auf Neuigkeiten über den von Australien aus gestarteten und seit einigen Tagen vor der neuseeländischen Küste vermißten fünfundzwanzigjährigen Kajakfahrers wartete.
Im Vogelpark von Te Anau sahen wir den Takahe, von denen nur noch wenige in freier Wildbahn leben. Danach ging es zurück zu Steve. Er hatte vor der Kaffeerunde bereits zwei Hähnchen in die Röhre geschoben. Es gab somit ein üppiges Abendbrot in großer Runde. Als Abschluß wurde der leckere Schokokuchen aus DUD angeschnitten, der eigentlich ein „getunter Kalter Hund“ war. Eine wirkliche Überraschung, denn zu Kinderzeiten war Kalter Hund ein Muß. Das Rezept ist einfach: eine Schicht Kekse, eine Schicht Schokolade, eine Schicht Kekse, eine Schicht Schokolade, … und am besten bis unter die Decke.
Am Montag fuhren wir zurück nach DUD, wo mich noch mehr Kuchen und Schokolade erwartete. Einige Fotos zu der beschriebenen Freßorgie gibt es nächste Woche!
