Montag, 27. November 2006
DUD News 17.11.2006 Designer Wochenende
Dunedin ist nicht gerade eine Metropole. Und da sich die Menschen in DUD manchmal wie am Ende der Welt vorkommen – was sie ja eigentlich auch sind – organisieren einige von ihnen Veranstaltungen, um für wenige Stunden diesem Gefühl entfliehen zu können. Dabei scheinen die große Abgeschiedenheit vor allem die von Übersee Zugezogenen zu empfinden. Nur so läßt sich erklären, daß gerade ein deutsches Ehepaar sich genötigt sah, ein Designwochenende (www.designerssaturday.co.nz) für DUD zu kreieren. Praktisch sah das so aus: ausgewählte Einzelhändler öffneten Freitagabend ihre Tore um ihre „Designerstücke“ bei Wein und Leckerein anzupreisen. Und so tobte man von einem Laden zum anderen.


Persönliches Verkaufsgespräch


Schmackhafte Verkaufsargumente




Auf dem Weg zum nächsten Laden

Man traf auf einen schwulen Franzosen, der seiner Liebe nach DUD gefolgt ist und nun Sanitär- und Küchenbedarf verkauft, auf einen Möbelhändler aus Großbritanien der schier an der schottischen Einkaufsmentalität der Dunediner verzweifelt und auf ein Hifi-besessenes Pärchen, daß ihre Wohnung zu einem Verkaufsraum umgestaltet hatte. Am Sonnabend ging die Veranstaltung weiter mit einer Ausstellung im Otago Museum zu Architektur sowie Graphik- und Produktdesign. Den krönenden Abschluß bildete eine Modenschau im „Versagestyle“ in einem Hinterhofclub, auf der Mode der Studenten des Studiengangs für Modedesign an der Otago Universität gezeigt wurde. Da man immer wieder auf die gleichen Leute traf, wollte das Gefühl am Ende der Welt zu sein nicht wirklich schwinden. Vielmehr hatte man mehr das Gefühl von familärer Geborgenheit.


Club im Hinterhof


Modenschau



Nach der Modenschau zeigte uns Andrea noch DUDs Nachtleben. Wir beendeten den Abend gegen 3.00 Uhr in einer tollen Tabasbar. Es war ein schönes und lustiges Wochenende.


Tabasbar PEQUENO