Sonntag, 29. Oktober 2006
DUD News 30.10.2006 - Queenstown
waterpix21:18h
Am Mittwoch hatte uns ein Freund übers Wochenende nach Queenstown eingeladen. Nachdem wir unsere Fahrräder und sämtliches Gepäck verstaut hatten fuhren wir am Freitag gegen 19.00 Uhr los. Nach einer 3 ½ - stündigen Fahrt waren wir in einer völlig anderen Welt: vom Pazifik in die schneebedeckten Berge. Für den Sonnabend hatte Steve eine Mountainbiketour geplant. Es sollte von Arrowtown entlang des gleichnamigen Flußes nach Macetown einer ausgestorbenen Goldgräberstadt gehen. Auf der Fahrt mit dem Auto zum Ausgangspunkt unseres Trips kamen wir an einem Garage Sale vorbei, den die Kirche des Ortes für Wohltätigkeitszwecke organisiert hatte. Steve wollte unbedingt schauen, ob er nicht etwas Nützliches für seinen Haushalt findet. Nicht nur er wurde fündig – wobei wir uns schon wunderten, nach was er suchte … er konnte nur fündig werden, denn er suchte eigentlich nach allem – sondern auch wir: wir fanden einen Dachgepäckträger fürs Auto, eine neue Trinkflasche fürs Fahrrad und ein Bündel Wohnmagazine. Den spaßig gemeinten Rat Steves zu handeln – wir befanden uns immerhin auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung – setzte Ulrike dennoch gnadenlos um: 15,- NZ$ für den Gepäckträger! Unglaublich, hatten wir uns doch schon Preiswerte für 130,- NZ$ in DUD angeschaut. Das Bündel Magazine für 3,- NZ$, die Flasche gab es gratis dazu. Außerdem wurde noch etwas Minze für den morgentlichen Tee, Honig und Marmelade gekauft. Nun der Blick in Steves Einkaufskorb: eine Tasche die perfekt zu Steve und damit zur nicht endenden wollenden Kiwi-Fashion-Week paßte, ein Messerset Made in China, ein Messerschärfer, eine Bratfanne, einige Cassetten von Blues Brothers bis Enya, zwei Tassen, eine Grillzange, vier Spanischkassetten, etwas Honig und Marmelade … nur nützliche Dinge, über die sich seine Freundin mit Sicherheit freuen wird.

Just bargains – Steve und Dirk werden sich schon einig
Nach diesem erfolgreichen Einkaufstrip fuhren wir hoch motiviert nach Arrowtown, um unsere geplante Mountainbiketour zu starten. Ulrikes Trekkingbike wurde durch Steves fachmännisches Auge als routentauglich klassifiziert: die Route führte unzählige Male direkt durch den reißenden Fluß.


Einfaches Rezept: Never stop! Doch nicht immer ging alles so rund mit dem Ergebnis eines erfrischenden Vollbades in dem eiskalten Wasser

Das Fahrrad durch den Fluß zu tragen war aufgrund der teilweise sehr starken Strömung häufig einfacher als zu fahren oder zu schieben.





Außerdem ging es die gesamte Hintour bergauf und nach gut zwei Stunden erreichten wir das Ziel: einige Steinhaufen, etwas Wellblech, aufgewühlte Erde.

Macetown – im Hintergrund sieht man die „Goldfelder“

Die historischen Gebäude werden zur Zeit restauriert
Man kann hier in Zentral-Otago immer noch Gold finden! Das Wetter war für die Tour perfekt: blauer Himmel auf der gesamten Hintour. Doch auf der Rücktour gab es dann etwas Regen und Ulrike spürte ihre Füße aufgrund der Kälte nicht mehr. Sie konnte sich diese jedoch dann wieder in Arrowtown warm laufen, die nach Auskunft von Steve einer der schönsten Städtchen Neuseelands sein soll. Bis jetzt können wir ihm da nur zustimmen. Nach einem kleinen Rundgang und einem Kaffee fuhren wir zurück.
Eigentlich wollten wir uns noch in das angeblich sehr quirlige Queenstonwer Nachtleben stürzen, doch die Anstrengungen des Tages forderten ihren Tribut und so ließen wir uns faul in die Sessel vor dem Kamin fallen.

Dennoch blieb Ulrike und Steve noch genügend Energie, um zwei Kuchen mitten in der Nacht zu backen. Nun gut, jeder hat so seine Hobbies.


Ulrike: Apfelkuchen mit Streuseln

Steve: Bananenkuchen
Den Ort Queenstown, der für Jetboating, Bungeejumping und andere „modernen Sportarten“ bekannt ist, schauten wir uns dann am nächsten Morgen bei strömenden Regen an.


Gegen 11.00 Uhr fuhren wir zurück nach DUD und verbrachten den Nachmittag in totaler Ruhe. Ein wirklich schönes Wochenende!

Just bargains – Steve und Dirk werden sich schon einig
Nach diesem erfolgreichen Einkaufstrip fuhren wir hoch motiviert nach Arrowtown, um unsere geplante Mountainbiketour zu starten. Ulrikes Trekkingbike wurde durch Steves fachmännisches Auge als routentauglich klassifiziert: die Route führte unzählige Male direkt durch den reißenden Fluß.


Einfaches Rezept: Never stop! Doch nicht immer ging alles so rund mit dem Ergebnis eines erfrischenden Vollbades in dem eiskalten Wasser

Das Fahrrad durch den Fluß zu tragen war aufgrund der teilweise sehr starken Strömung häufig einfacher als zu fahren oder zu schieben.





Außerdem ging es die gesamte Hintour bergauf und nach gut zwei Stunden erreichten wir das Ziel: einige Steinhaufen, etwas Wellblech, aufgewühlte Erde.

Macetown – im Hintergrund sieht man die „Goldfelder“

Die historischen Gebäude werden zur Zeit restauriert
Man kann hier in Zentral-Otago immer noch Gold finden! Das Wetter war für die Tour perfekt: blauer Himmel auf der gesamten Hintour. Doch auf der Rücktour gab es dann etwas Regen und Ulrike spürte ihre Füße aufgrund der Kälte nicht mehr. Sie konnte sich diese jedoch dann wieder in Arrowtown warm laufen, die nach Auskunft von Steve einer der schönsten Städtchen Neuseelands sein soll. Bis jetzt können wir ihm da nur zustimmen. Nach einem kleinen Rundgang und einem Kaffee fuhren wir zurück.
Eigentlich wollten wir uns noch in das angeblich sehr quirlige Queenstonwer Nachtleben stürzen, doch die Anstrengungen des Tages forderten ihren Tribut und so ließen wir uns faul in die Sessel vor dem Kamin fallen.

Dennoch blieb Ulrike und Steve noch genügend Energie, um zwei Kuchen mitten in der Nacht zu backen. Nun gut, jeder hat so seine Hobbies.


Ulrike: Apfelkuchen mit Streuseln

Steve: Bananenkuchen
Den Ort Queenstown, der für Jetboating, Bungeejumping und andere „modernen Sportarten“ bekannt ist, schauten wir uns dann am nächsten Morgen bei strömenden Regen an.


Gegen 11.00 Uhr fuhren wir zurück nach DUD und verbrachten den Nachmittag in totaler Ruhe. Ein wirklich schönes Wochenende!
