Montag, 4. September 2006
Frühling in Dunedin
Am Wochenende waren wir bei schönstem frühsommerlichem Wetter auf der Halbinsel von Otago. Der Weg runter an die Sandfly Bay war rollend zu bewältigen … zurück war es schon etwas anstrengender.


Blick auf die Sandfly Bay


Riesige Sanddünen gibt es an der Sandfly Bay – Rollen ist die beste Form der Fortbewegung!

Da wir schon ziemlich früh gestartet sind, waren wir völlig allein an dem Strand.



Nur einige fette Seelöwen lagen faul in den Dünen und sonnten sich. Ein wirklich schöner Ort, der nur 30 Minuten von unserem zu Hause entfernt liegt. Wir werden sicherlich häufiger die Seelöwen besuchen fahren.





Außerdem gab es Zuwachs in der Familie: ein gerade mal ein Tag altes Lamm gilt es aufzupäppeln. Mit dem wichtigsten Nutztier Neuseelands kommt man eh ständig in Kontakt. Schön, wenn es friedlich auf dem ihm zugewiesenen Hügel steht und die ihm zugewiesene Wiese frißt. Schlecht, wenn es dies nicht tut und die jungen Pflanzen im Garten der „Vermieterfamilie“ bedroht. Immer wieder galt es, die vom Nachbarn entflohenen Tiere einzufangen. Entweder zusammentreiben und dann zupacken oder sich ranschleichen und dann ZUGRIFF. Gut festhalten sollte man, denn die Viecher haben verdammt viel Kraft!



Und dann bin ich am Sonnabend noch etwas Surfen gewesen. Eigentlich war den ganzen Tag Wind, doch ich war in der Annahme, daß die Richtung nicht stimmt. Diese war falsch: er kam in Brighton Beach genau von rechts. Da ich ganz alleine war, habe ich mir erstmal die Bedingungen vom Strand aus betrachtet und jede Bewegungen auf dem Pazifik beobachtet. Dann bin ich raus: leider schlief der Wind nach zwei Schlägen ein, so daß Ulrike wirklich aufregende Bilder nicht machen konnte. Einen ersten Vorgeschmack habe ich jedoch bekommen: Hier geht einiges!